Monat: Oktober 2014

  • JAPAN – im Tutzinger Kino

    Dank der in Tutzing lebenden japanischen Geigerin und Musikpädagogin Kaoru Tomita-Weber zeigt das „KurTheater“ an den Mittwochabenden 5./12./ und 19. November jeweils um 20.15 Uhr „großes Kino“ aus ihrer Heimat. Dazu hat sie Japan-Spezialisten eingeladen, die nach den Filmen zum Dialog mit den Zuschauern bitten. Sakie Torii wird den „Twilight Samurai“ moderieren, Dr. Günter Rommel den Film „Shall we dance“ und Frau Tomita-Weber selbst „Like father, like son“. An allen Plakattafeln hängen Plakate, am Kino gibt es kleine Prospekte, Eintritt 8 Euro – wie gewohnt.

  • Mehr Platz zum Parken!

    Gute Nachrichten konnte der Bürgermeister in der Sitzung des UEVA (= Umwelt-, Energie- und Verkehrssausschuss) verkünden:

    Das Landratsamt hat endlich die Baugenehmigung für die Parkplätze auf dem ehemaligen TSV-Grundstück an der Greinwaldstraße erteilt. Baurechtlich sind damit die Voraussetzungen geschaffen. Wir berichtet, sollen hier ca. 25 Parkplätze entstehen, die von der Traubinger Straße aus erreicht werden können. Die andere Seite des Parkplatzes, also an der Greinwaldstraße, dient sowohl zur Aus- als auch zu Einfahrt.

    In diesem Zusammenhang wollten wir auf über Parkscheinautomaten zur Parkraumbewirtschaftung sprechen. Daraus wurde nichts, denn der Vertreter des Herstellers hatte leider den Termin im Rathaus verschwitzt, so dass wir ohne Erläuterungen und notwendige Ergänzungen des Angebots blieben.

  • Gute Nachrichten!

    Gute Nachrichten konnte der Bürgermeister in der Sitzung des UEVA (= Umwelt-, Energie- und Verkehrssausschuss) verkünden:

    Das Landratsamt hat endlich die Baugenehmigung für die Parkplätze auf dem ehemaligen TSV-Grundstück an der Greinwaldstraße erteilt. Baurechtlich sind damit die Voraussetzungen geschaffen. Wir berichtet, sollen hier ca. 25 Parkplätze entstehen, die von der Traubinger Straße aus erreicht werden können. Die andere Seite des Parkplatzes, also an der Greinwaldstraße, dient sowohl zur Aus- als auch zu Einfahrt.

    In diesem Zusammenhang wollten wir auf über Parkscheinautomaten zur Parkraumbewirtschaftung sprechen. Daraus wurde nichts, denn der Vertreter des Herstellers hatte leider den Termin im Rathaus verschwitzt, so dass wir ohne Erläuterungen und notwendige Ergänzungen des Angebots blieben.

    Die Bahnunterführung an der Heinrich-Vogl-Straße soll so bleiben wie sie ist! Nachdem diese Stelle kein Unfallschwerpunkt ist, haben wir in der Sitzung eine teure Ampelanlage wie auch eine Vorfahrtregelung verworfen. Den Beschluss des Gemeinderats vom 27.05.2015, den Gehsteig zu verbreitern, haben wir auch ausgesetzt, es bleibt also beim status quo.

    Etwas anderes gilt für die nördliche Hauptstraße: hier haben wir ein absolutes Halteverbot an der Ostseite der Hauptstraße im Bereich zwischen Mühlfeldstraße und gegenüber der Einmündung Waldschmidtstraße beschlossen. Hier ist derzeit ein wechselseitiges Parken zu beobachten, das den Verkehrsfluss stark behindert. Die Befürchtungen, die Hauptstraße könnte sich zu einer Rennstrecke entwickeln, haben keine Grundlage. Die Statistik der Überwachung des fließenden Verkehrs der Monate Juni – September 2014 gibt dazu keinen Anhaltspunkt.

    Denn die Gemeinderäte haben die Statistik der Überwachung des fließenden Verkehrs der Monate Juni – September 2014 erhalten. Insgesamt wurden in 21 Messungen (Dauer zwischen 01:40 und 03:32 Stunden) die Geschwindigkeit von 7.543 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 4,5% ( 340 Fahrzeuge) zu schnell. Das waren jedoch keine Raser: lediglich 7 Jahrzeuge, das sind 0,1%, überschritten die zulässige Geschwindigkeit um mehr als 15 km/h. Natürlich gibt es Unterschiede: in Monatshausen (bei wenig Fahrzeugen) und in der Zugspitzstraße wird häufiger flott gefahren, in der Hauptstraße oder in Traubing gibt es kaum Überschreitungen.

    Noch etwas: die Gemeinde unterstützt einen Antrag des Bund Naturschutz in Bayern e.V., eine auf Privatgrund stehende mächtige Eiche als Naturdenkmal auszuweisen.

  • Anschlagtafeln aufräumen!

    In der Sitzung des UEVA (= Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss) hat ein Gemeinderatsmitglied angemerkt, die gemeindlichen Anschlagtafeln sähen unordentlich aus und würden somit das Ortsbild verschandeln. Zum Teil hat er Recht. Bei der letzten Plakatierungen für die Veranstaltungen der TUTZINGER LISTE hatte ich das bereits bemerkt, allerdings mit großen Unterschieden.

    Während es außerhalb des Zentrums gut aufgeräumte, aktuelle Anschlagtafeln gibt, sind gerade diejenigen im Zentrum (Bahnhof, Andechser Hof, Bahnhofstraße unten, Dampfersteg oder Waldschmidtstraße in Unordnung. Das lässt nur den Schluss zu, dass es zum Teil „Kümmerer“ gibt, die abgelaufene Einladungen oder Hinweise entfernen und für ein aufgeräumtes Bild sorgen. An den anderen Tafeln gibt es ein großes Durcheinander und Übereinander. Zum Teil werden auch Plakate in Übergröße, die auf auswärtige Veranstaltungen hinweisen, einfach aufgehängt und überdecken dabei aktuelle Hinweise. Ich habe dann – wie auch mein Kollege Peter Stich – die Anschlagtafel selbst aufgeräumt und den Abfall in unserer häuslichen Papiertonne entsorgt.

    Der Bürgermeister wehrt sich mit Recht dagegen, immer wieder mangels privater Initiative die Mitarbeiter des Bauhofs zu bemühen, die das doch mit Rahmen der routinemäßigen Entleerung der gemeindlichen Müllkörbe erledigen könnten. Ich denke, hier haben wir ein typisches Thema, zu dem jeder Tutzinger selbst gefordert ist. Machen statt meckern!

  • Warten auf den 3. Aufzug am Bahnhof

    In der Sitzung des UEVA (= Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss) erklärte der Bürgermeister auf meine Frage nach dem Sachstand zum dritten Aufzug am Bahnhof, hier sei man noch nicht viel weiter. Wie berichtet, hat der Bürgermeister Anhaltspunkte dafür gefunden, dass der dritte Aufzug an der Westseite des Bahnhofs im vorhandenen Schacht möglicherweise von der Bahn geschuldet wird. Näheres könnte in einem Vertrag aus dem Jahr 2001 enthalten sein, den zu bekommen nicht einfach ist. Aus Kostengründen werden auf keine weiteren Untersuchungen beauftragt wie z.B. die im Gemeinderat bereits diskutierte, von der Mehrheit aber abgelehnte Rampe. Herr Krug berichtete auch davon, dass die Bahn mit ihren Aufzügen, die im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der Bahnhöfe geschaffen wurden, wegen der technischen Ausfälle, Reparaturen und Wartungskosten nicht glücklich sei. Das sollte uns aber angesichts nicht des Ziels, Menschen mit Kinderwegen, Rollstuhl und Rollator zu helfen, und der öffentlichen Förderung nicht von dem Projekt abbringen.

    Apropos Bahn: Kollege Thomas Parstorfer hatte in der letzten Sitzung des UEVA am 30.06.2014 angeregt, den P+R-Parkplatz am Bahnhof in das Parkbewirtschaftungskonzept einzubeziehen. Die Bahn hatte auf eine entsprechende Anfrage der Gemeinde bereits im April 2012 die zahlreichen notwendigen Voraussetzungen mitgeteilt (einschl. Teilgewinnabführung!). Dazu kam der Hinweis, bezüglich der „Übernahme des Betriebes“ (der Parkplätze) Kontakt mit der DB BahnPark GmbH aufzunehmen.

    Die DB BahnPark GmbH ist die Parkraummanagementgesellschaft der Deutschen Bahn. Als Gemeinschaftsunternehmen der Betreiberin der Personenbahnhöfe – DB Station&Service AG (51%) – und der Contipark International Parking GmbH (49%) wurde die DB BahnPark GmbH 2005 gegründet. Deren Aufgabe ist es, die Parksituation an Bahnhöfen zu optimieren und bahnhofsnahe Parkräume professionell zu bewirtschaften. Derzeit ist die Gesellschaft an 139 Bahnhöfen mit einem eigenen Parkangebot präsent. In 300 Parkhäusern, Tiefgaragen und Parkplätzen bieten sie ihren Kunden 28.200 Stellplätze (Quelle: www.dbbahnpark.de). Das sind doch die Richtigen!

    Demzufolge habe ich den Bürgermeister angeregt, auch in diese Richtung zu denken, also mit der DB BahnPark GmbH zu sprechen, die Parkraumbewirtschaftung an der Ost- und der Westseite des Bahnhofs zu übernehmen. Die sollten sich auskennen, werben sie doch damit, „Konzepte für ein zeitgemäßes Parkraummanagement unter den Prämissen Vermeidung unnötiger Suchverkehre, minimale Flächennutzung und Wirtschaftlichkeit“ zu entwickeln. Dabei werden ausdrücklich auf kommunale Auftraggeber genannt.

    Diese Gespräche müssen natürlich mit der angelaufenen Planung für das Bahnhofsareal (Prof. Burgstaller) abgestimmt werden. Wenn dabei auf der Ostseite Parkplätze verloren gehen, könnte man die Parkflächen auf der Westseite z.B. durch ein zweites Parkdeck verdoppeln.

  • Tutzinger Loipe

    Tutzinger Loipe

    Am Montag trafen sich im TSV unter der Leitung von Uli Dillmann, eine Gruppe von Bürgern, denen der Erhalt der Tutzinger Loipe am Herzen liegt. Die Gruppe setzt sich zunächst zusammen aus: T. Aigner, Dr. Zinke, T. Thallmair, U. Dillmann und G.Bittl-Fröhlich. Entschuldigt Georg Schuster.

    Es wurde ein Marschplan besprochen, um in diesem Winter die Loipe wieder in Betrieb zu nehmen. Die Streckenführung und notwendige Flächennutzung ist seitens des Golfclubs Tutzing genehmigt und erwünscht.

    Wichtigster Punkt ist die Neuanschaffung eines neuen Spurgerätes, gefolgt von aktiven Helfern zur Pflege und Instandhaltung. Bei der Neuanschaffung wird mit einem Betrag von ca. 12.000,- Euro gerechnet. Dieser soll nun aus Beiträgen der Gemeide zum Projekt, sowie aus Spenden aus der Bevölkerung erbracht werden. Dafür gibt es in Kürze ein Spendenkonto beim TSV Tutzing. Im Gemeinderat gibt es – so Aigner – mehrere Mitglieder, die dem Vorhaben positiv gegenüberstehen,  um diese touristische Attraktion weiter zu ermöglichen.

    Sie können sich gerne mit einbringen, durch Mithilfe, Ideen und Spenden. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Interesse haben. Wir werden Sie hier weiter auf dem Laufenden halten.loipe

    U. Dillmann

  • Wald bleibt Wald!

    Das Verfahren für die Photovoltaikanlage in Kampberg ist noch nicht abgeschlossen. Zwar haben verschiede Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange mitgeteilt, dass keine Einwände erhoben werden, jedoch sind die ehemaligen Bahnflächen noch nicht „entwidmet“. Dem Eigentümer wird seitens der Bahn empfohlen, für die zukünftige Nutzung der Flächen die Freistellungsfähigkeit von Bahnbetriebszwecken zu erlangen. Der Bau- und Ortsplanungsauschuss hat daher in seiner Sitzung am 21.10.2014 beschlossen, das weitere Verfahren durchzuführen. Mühsam!

    Selten, aber das gibt es: einstimmig konnte der Ausschuss die 1. Änderung des Bebauungsplanes Tutzing Nordwest, genauer: Alpspitzstraße, als Satzung beschließen, nachdem innerhalb der Frist keine Bedenken und Anregungen eingegangen sind.

    Für das Gebäude, in dem sich jetzt die Post befindet, wurde den Anträgen für eine bauliche Veränderung sowie eine Nutzungsänderung (statt Bank nunmehr Postfiliale und Delikatessenladen) das gemeindliche Einvernehmen erteilt, wobei die drei bestehenden Parkplätze (in der Baugenehmigung) zu sichern sind.

    Einfahrtstore an der Straße, auch elektrisch betrieben, soll es auch zukünftig nicht geben, denn die Tutzinger Ortsbausatzung bestimmt, dass solche Tore in Einfriedungen, durch die Garagen und Stellplätze zu erreichen sind, vom Rand der öffentlichen und privaten Verkehrsflächen mindestens 5 Meter entfernt sein müssen. Ein Antrag auf isolierte Befreiung wurde abgelehnt.

    Golfbags und Handwagen können zukünftig in einem zusätzlichen Raum des Clubhauses des Tutzinger Golfclubs abgestellt werden. Bei der verherigen Ortsbesichtigung haben wir uns davon überzeugt, dass sich die Erweiterung des bestehenden erdgeschossigen Caddy-Raums in Richtung Westen in die bestehende Böschung erstreckt und der sensible Außenbereich damit nicht verändert wird.

    Wald bleibt Wald – so heißt es für ein Grundstück im Nordwesten von Tutzing; diese Festsetzung des entsprechenden Bebauungsplans wird weiterhin beibehalten. Da war sich der gesamte Ausschuss einig, zumal diese Fläche benachbarte Waldgrundstücke verbindet. Es wäre zu begrüßen, wenn jetzt aufgeforstet werden würde.

     

     

  • Ohrmuschel Tutzing – Treffen

    Am 21.10.2014 um 18:00 ist es wieder so weit. Die Ohrmuschel Tutzing versammelt sich im Betreutem Wohnen in der Bräuhausstr. 3. Intressierte TutzingerInnen sind herzlich eingeladen. Es gibt u.a. einen spannenden Vortrag von Anna Krott.

    Ansprechpartnerin Klementine Rehm Tel. 7354

  • Wilhelm-Hausenstein-Preis

    2014 wird diese Auszeichnung auf Anregung von Kulturreferentin Brigitte Grande an das KurTheater Tutzing gehen. Herzlichen Glückwunsch!

    Wilhelm Hausenstein veröffentlichte als Kunsthistoriker und Reiseschriftsteller über 80 Bücher. Von 1921 bis kurz vor seinem Tod 1957 lebte er in Tutzing und viele seiner Freunde waren hier zu Gast: Klee, Beckmann, Kubin, auch Karl Valentin und auch Theodor Heuss.

    Auch die Bayerische Akademie der Schönen Künste verteilt noch heute die „Wilhelm-Hausenstein-Ehrung“ – in Erinnerung an eine außergewöhnliche Persönlichkeit: Historiker, Autor, Redakteur, Herausgeber, Diplomat – und unter Adenauer Generalkonsul in Paris.

    Das KurTheater unter Leitung von Eva-Maria und Michael Teubig erhält den Preis für seine seit Jahren erfolgreiche kluge Balance zwischen Art- und Programmkino.

    Von Kinos in kleinen Orten wird immer eine besondere Leistung verlangt. So ist es sicher ein weiterer Schritt in eine gute Zukunft, dass der aktuell gegründete Kino-Club einer Gruppe aktiver Film-Fans für 2015 „immer Mittwochs“ ein spannendes, sicher nicht langweiliges Programm verspricht.

  • Transparenz im Haushalt

    Transparenz im Haushalt

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    Die Beratungen des Haushalts 2015 im Haupt-, Finanz- und Werkausschuss werden weiterhin nichtöffentlich sein. Das ist in der neuen Geschäftsordnung enthalten, die der Gemeinderat in seiner Sitzung am 7.10.2014 beschlossen hat. Die den Grünen angehörenden Gemeinderäte forderten hier völlige Transparenz.

    Ich habe gegen öffentliche Haushaltsberatungen gestimmt, auch wenn ich noch an keiner teilgenommen habe, denn das kommt erst demnächst. Angesichts knapper Kassen sehe ich weniger intensive Diskussionen um einen realistischen Ansatz gemeindlicher Einnahmen, das weiß die Kämmerin besser als der Gemeinderat. Vielmehr erwarte ich ein hartes Ringen um die Ausgaben: wo kann gespart werden, wo werden Schwerpunkte gebildet, wo muss Geld in die Hand genommen werden, wieviel Spielraum verbleibt nach Erfüllung der Pflichtausgaben noch für freiwillige Leistungen?

    Da müssen die Mitglieder des Haussschusses offen und ungeschützt miteinander diskutieren können, um die beste Lösung zu finden. Da nutzt es nichts, in Anwesenheit der Öffentlichkeit, insbesondere der Presse, wohlfeile Forderungen zu stellen, damit seine Wähler zu bedienen und darauf zu hoffen, in der Zeitung zitiert zu werden. Ich bin überzeugt, dass wir in kleiner vertraulicher Runde leichter voran kommen und bessere Ergebnisse erzielen. Ohne eine hohe Effizienz schaffen wir das nicht. Der Haushalt 2014 umfasst immerhin 346 Seiten! In der Abwägung ist mir an dieser Stelle ein möglichst gutes Ergebnis wichtiger als die Transparenz der Arbeit des Ausschusses.

    Transparent ist wieder der Beschluss der Haushaltssatzung in öffentlicher Sitzung des Gemeinderats sowie die anschließende amtliche Bekanntmachung (Art. 65 Abs. 1 und 3 der Gemeindeordnung). Transparenz möchte ich Ihnen auch dadurch bieten, dass ich an dieser Stelle aus den öffentlichen Sitzungen berichte, kompakt und zeitnah.